Alex nicht mehr in Tokio

Ist schon wieder ein paar Tage her das ich etwas geschrieben habe. Zeit dies zu ändern.

Gerade befinden wir uns im Shinkansen nach Nagoya, hier habe ich etwas Zeit zum Tippen.

Und vorab: Wer die Chance hat Shinkansen zu fahren, sollte auch GreenSeat (1. Klasse) buchen. Beinfreiheit und Service ohne Ende.

Als Nachtrag zu Tokio bleibt nur zusagen, dass wir die Post versendet haben und dann noch mit dem Boot/Fähre unterwegs waren. Wir waren dadurch nochmal auf Odaiba und haben es noch geschafft das Messegelände, auf dem die Sommer- sowie Windercomiket, zu sehen.

Die letzten 3 Tage waren wir in der Nähe des Mt. Fuji. Gemacht haben wir aber nicht wirklich viel. Den ersten Tag haben wir fast nur damit verbracht im Zimmer zu sein. Wir wollen einfach nur entspannen. Markus las sein Buch und ich schlief während die Videos auf Youtube hoch luden. Am Abend haben wir uns noch auf gerafft und sind zum Onsen in der Nähe gelaufen. Das Öffentliche Bad ist halt ein Bad um Sauber zu werden und die Seele baumeln zu lassen. Also Nix Badehose und lauter nackte Männer … das ist für uns schon merkwürdig, wenn man nicht gerade Anhänger der Freikörperkultur sein sollte. Man arrangiert sich also und passt sich an. Und am Ende sind heißen, wenn in unserem Falle auch künstlichen, Quellen es Wert. Auf dem Rückweg galt es noch ein weiteres Animeklischee zu bestätigen: „Familienrestaurants“. Diese sind genau so, wie es häufig abgelichtet wird. Von der Klingel, über Getränke ohne Ende, bis zur Anzeigetafel, wenn man einen Kellner ruft.

Der zweite Tag war da schon ein wenig produktiver.

Als wir herausfanden was die Kosten waren um den Fuji hoch zu fahren schreckten wir ein wenig zurück. Er war eh heute Wolken verhangen. Als alternative gingen wir auf einen der gegenüberliegenden Berge hoch, den Ashiwada(yama). Hier ist auch wohl das beste Video von uns beiden entstanden, welches in den nächsten Tagen geben sollte. Es bleibt hier nur festzuhalten, dass der Aufstieg verdammt anstrengend und der Abstieg ein wenig Risiko bot.

Nun sind wir wieder beim Hier und Jetzt gerade auf dem Weg nach Nagoya.

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