Alex in Tokyo – 4

tl:dr

vers. Brötchen zum Frühstück

Besuch in Akihabara

Essen bei Kazu-san

Da die alten Zimmergenossen nun weg sind, konnte ich durch schlafen. Der Kaffee am Morgen bleibt aber. 😉

Zum Frühstück gibt es diesmal die Auswahl an verschiedenen Brötchen die wir gestern geholt haben.

Nummer 1:

Das ist mit Frischkäse o.Ä. gefüllt. Mir schmeckt es nicht. Markus darf aufessen.

Nummer 2

Brötchen gefüllt mit einer Krokette. Das hat was, es ist eine merkwürdige Konsistenz aber die frittierte Kartoffel passt zum/ins Brötchen.

Nummer 3

Kuchenbrötchen. Selbsterklärend lecker.

Nummer 4

Currybrötchen. So kaltes wabbliges Curry in einem frittieren Brötchen ist super gut. Nur kommt ein wenig das Konsistenzproblem wieder dazu.

Nummer 5

Rosinenkuchenbrötchen. Das hat Markus alleine verputzt, ich griff mir dafür die letzte der 3 Bananen.

Nun geht es gestärkt zur Bahn um nach Akihabara zufahren. Genau genommen fahren wir mit der Ginza Line bis zur Station „Suehirocho“.

Raus aus der Bahn und rein in den ersten Laden.

Ich weiß jetzt schon das ich hier noch richtig Geld lassen werde. Zum Beispiel Figuren, welche bei uns ~100€ kosten, gibt es hier für 2100 ¥ (~20 €). Auch hier lassen eher die wenigen Bilder das alles besser überbringen. : AKIHABARA

Lustig (ihr habt es ja erwartet) ist die FSK 18 Abteilung. Von einem Laden zB. 6 Etagen waren 2 davon FSK 18 und am besten besucht. 95% Männer aller Altersklassen, im Anzug, Schuluniform sowie in Alltagsklamotten. Dann kommen ein paar Ausländer, so wie wir, dazu und die wenigen Frauen, welche sich schwer einstufen lassen.

Nach den ersten paar Eindrücken wird uns klar, dass wir einen besseren Plan brauchen, was wir wirklich kaufen wollen.

Es ist mittlerweile 16:00 Uhr und wir müssen zurück um uns um 17:00 Uhr mit Kazu-san zu treffen.

Das klappt auch fast, 10m und um 16:45 Uhr vor dem Zielort fällt uns auf das wir unsere Geschenke vergessen haben. Also ein schneller Schritt zurück und wieder hin. Punktlandung 16:59 Uhr!

Wir gehen mit ihm ihn eine Laden in der Nähe. Beim einkaufen erklärt er uns typische genutzte Lebensmittel in der japanischen Küche. Es geht weiter zu ihm nach hause, dabei treffen wir unterwegs auf seine Mutter. Nach einem kurzen Smalltalk muss Sie weiter zu ihrem Yogakurs, wie wir später erfahren haben.

Kazu-san wohnt in einem Apartment etwas höher über der Stadt, das man von dort auch einen sehr schönen Ausblick hat.

Es geht ans Kochen. Vielleicht habe ich es oder er es falsch verstanden. Am Ende war es „Er kocht für uns“ statt einem „Wir kochen“. 🙂

Und nun die Liste was es zu essen gab:

Leider haben wir vergessen bei den ersten 3 Gängen Bilder zu machen

1. Mairübchen mit Öl und Gorgonzola

2.1 Basissuppe Dashi: eine Fischflakesbrühe

2.2 blanchierter frischer ganzer Spinat mit gemahlenem Sesam und Zucker dazu etwas Dashi

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3. Aubergine in Sojasoße mit eingelegter, geschälter Paprika und Udo ( Aralia Cordata http://de.wikipedia.org/wiki/Aralia_%28Gattung%29 )

4. Omelett gerollt mit Aal gefüllt

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5. Udo mit einer Soja-Essig-Soße

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6. Udo gebraten mit Sesam und Zucker

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7. Eingelegter Bambus (2 Stunden am Vortag gekocht) in Dashi

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8. gekochter, gebrannter Bambus

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9. Sashimi (rohe Seebrasse und anderer Fisch) mit Sojasoße und Frischem Wasabi

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10. Bambusreis

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11. gebackene, gebrannte Muschel

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12. Udo Tempura (in Teig frittierter Udo)

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13. Salat aus Udo, Eiskraut ( http://de.wikipedia.org/wiki/Eiskraut ), Hühnchen und Mayonnaise

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14. Götterspeise mit Cranberry

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Als Geschenk brachten wir ihm Pumpernickel mit. Das wusste er auch gleich zu kombinieren mit seinem eigenen Schinken.

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Für den Abend macht er uns noch Onigiri (Reisball). 2 mit Pflaumenfüllung, 2 mit Aal als Füllung.

Gesättigt ging es danach nach Hause ins Bett.