Alex in Tokyo – 3

tl;dr
komische Japaner
fast enttäuschendes National Museum
Markt
Spielhallen

Der Tag beginnt wie der davor. Ich werde durch das Schnarchen unseres Mitbewohners wach. Gefrustet stehe ich auf und gehe Duschen. Auch geht ein Start in den Tag nicht ohne Kaffee.

Da wir immer noch nichts für den Kühlschrank und unser Frühstück ein gekauft haben, bleibt uns nicht anderes übrig als unterwegs zu zuschlagen.

Unser Ziel ist also nach Ueno zu fahren und dort das „Tokio National Museum“ zu besuchen.

Frisch an der Station angekommen geht es weiter durch den Park. Auch hier gibt es, wie soll man sie nennen, Straßen-Geld-Fischer?!. Also am Alexanderplatz sind das die, welche einem eine Rose in Hand drücken und dann soll man dafür einen Betrag X bezahlen. Hier machen sie es in einer Mönchsverkleidung mit einem Talisman.
Ein wenig weiter in dem Park kommt man zu einem Gewässer mit Schwanenbootfahren usw.
Als Markus und ich gerade die Aussicht genießen wollen, kommt der nächste an. Dieses mal wollte uns die Person aber scheinbar nichts verkaufen. Zumindest tat er das nicht als verneinte, dass ich englische Bücher lese. Er hat ja mal welche geschrieben. Ich würde ihn eher in die Aluhutfraktion ( http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumhut ) schieben, faselte irgendwas von Japan ist das gefährlichste Land der Welt. Nett lächeln und winken und dann lösen wir uns von dem Typen.

Auf geht es weiter in Richtung National Museum. Irgendwie haben wir nach dem „See“ den falschen Weg eingeschlagen, so dass wir gezwungen sind ein großen Bogen außenrum zu laufen. Dadurch kommen wir aber an der „Ueno Highschool“ und „Tokyo Metropolitan Art Museum“ vorbei.

Ab geht es in das National Museum. Es wurde uns ja von unseren Mitbewohnern erzählt wie toll es sein soll …. naja, es bleibt ein Museum. Das interessanteste ist die gesamte Architektur der verschiedenen Gebäude.

Bilder dazu gibt es hier: WENNDASNOCHHIERSTEHTFEHLTNOCHDERLINK

Während der Zeit im Museum kriegen wir Hunger. Da man ja durch die fahrbaren Läden alles kriegt, gibt es diesmal Yakisoba.

Am Ende des Besuches würde ich es nicht gleich Enttäuschung nennen aber man hatte sich ein wenig mehr erhofft.

Los geht es noch einmal quer durch den Park, da wir noch zum Markt zwischen Ueno und Okachimachi wollen.

Schnell stellen wir fest das es neben dem was wir als Markt kennen und massenhaft Spielhallen gibt. Anfangs wollen wir nicht rein, da dort nur Krach rauskommt und es nur nach Pachinkoautomaten aussieht. Nach der dritten oder 4 Halle fällt uns aber auf das mehre Etagen gibt. Weiter Oben sind die normalen Spielautomaten, so mit, für japanische Verhältnisse, normalen, nicht Glücksspiel-, Automaten.
Würde man bei uns die normalen Spielautomaten aufstellen, darf man wahrscheinlich am Eingang eine Verzichtserklärung unterschreiben, falls man davon epileptische oder psychische Störungen davon trägt und oder das Gehör verliert bzw. einen Tinitus davon träg. Die sind selbst für mich zu schnell, laut und bunt. Oo

Am Ende des Marktes sind wir nur noch unweit von Akihabara entfernt. Das verkneifen wir uns aber für morgen.

Ab zurück zum Hostel.
Noch eben einen Seven Eleven für das Frühstück plündern – oh da warten ein paar interessante Brötchen morgen auf uns. Dann zum Ramengeschäft für das Abendbrot. Ich entscheide mich erneut für Curry mit Reis.

Nun gesättigt geht es ab ins Bett nach einem Kirin aus der Dose.

Hey, wir haben neue Zimmergenossen!