Alex in Tokyo – 1

Den ersten Tag haben wir nun gemeistert, wobei man eher sagen kann das es ja nur ein halber Tag war.
Die restliche Zeit waren wir ja im Flugzeug.

Allgemein gesagt lief alles sehr gut. Der Start in Berlin nach München war zwar etwas ruckelig, sowie der Flug und auch die Landung, aber der Umstieg hingegen lief ohne Probleme.
Der 2. Flug – München -> Tokio (Haneda) – war umso besser. Butterweicher Start, nette Crew, gutes Essen, ruhig in der Luft und eine sanfte Landung.

Also raus aus dem Flieger und zum Gepäck … verdammt ist der Flughafen groß. Es stand also die Einreise an – und das noch bevor man zu seinem Gepäck kommt.
Für die Einreise muss man einen kleinen Zettel ausfüllen, auf welchem man seine Daten, sowie Ein- und Ausreisedatum geplant sind, angibt.
Dabei bestätigt sich gleich das erste Klischee: Der Japaner stellt sich an und in das einer Reihe. Das war hier auch so, alle stellten sich an der gleichen Schlange an und dann wurde man den einzelnen Schalter zugewiesen.
Markus war kurz vor mir dran und gleich wieder raus. Meine Person hingegen meint man dann doch etwas mehr zu fragen. Ich darf also meine ganze Reiseplanung und Grund des Aufenthaltes erklären.

Gut das war geschafft. Los geht es zum Gepäck. Das Laufband war fix gefunden, bloß war dort nichts mehr drauf. *Schock*. Eine kleine Japanerin kam aber kurz darauf auf uns zu und wies und darauf hin, dass die Gepäckstücke vom Band genommen wurden und um die Ecke zu finden sind. Yay, unsere Koffer sind da.

Nach der Einreise erfolgt mit dem Gepäck natürlich nun noch der Zoll, ob man denn auch keine Waren zu viel oder überhaupt einführt.

Hier war Markus zwar nach mir dran – an einem anderen Schalter – aber wieder vor mir raus.

Ich hingegen durfte erneut meine ganze Reise erklären – ich glaube, das darf ich jetzt immer und überall machen *thumbsup*.

Da nun auch der Zoll bereit war mich einreisen zulassen, machten wir uns auf den Wem zu unserem Hotel.

Als Europäer fällt man doch sehr schnell auf, dem entsprechend wird einem aber auch meist direkt geholfen. So auch bei der Bahn. Auf dem Weg dort hin versperrte und ein Mann den Weg und signalisiert uns doch, dass wir zum Infoschalter gehen sollen und wir es doch am Anfang lieber nicht selber mit den Automaten probieren sollten.
Hier braucht man nur sagen da und dort will hin und es wir einem gesagt viel es kostet so wie denn auch wirklich dahin kommt. Schuwpss waren die 620 ¥ pro Person bezahlt stand auch der Mann von eben wieder da und zeigte einem wie es weiter geht.

Zum Glück war es für uns diesmal einfach. Einsteigen – Fahren – Aussteigen. Wir sind mit der Toei Line direkt nach Asakusa gefahren.

Da ich allerdings nicht an Plan gedacht hatte wie man von der Station zum Hotel kommt, war kurzes rätseln angesagt. Der Hinweis 2-1-5 lässt sich aber verstehen sobald man eine japanische Karte gesehen hat. Alles in allem ist unser Hotel ganze 2 min. von der Station entfernt.

Dort angekommen kamen wir noch nicht in unser Zimmer, das waren noch nicht fertig.
Da wir beide eh fertig waren kam es uns ganz recht und wir ließen und im, nennen wir es mal, Wohnzimmer nieder.

Beim Check-In erklärte man uns besser nicht mit Kreditkarte zu bezahlen, da so nochmal 5% auf die Gesamtsumme dazu kommen. Da wir nicht genug Bargeld hatten war das unsere erste Station.
Beim entspannen muss man ja sagen das man schon einige Gespräche der Mitbewohner des Hotels mitbekommen hat.

Frisch bei der Bank angekommen trafen wir dann auch gleich eine Mitbewohnerin. Diese hat ein Problem mit ihrem Geld. Man muss dazu erwähnen, dass eine Mindestabhebesumme gibt manchmal 7000 ¥ manchmal 10000 ¥, je nach ATM. Sie hat halt nicht genug Bargeld wollte aber keine 7000 ¥ (~54 €) für den letzten Tag abheben.

Man kommt also ins Gespräch. Ihr Name ist Patricia, geboren in Warschau, lebend in London, 5 Monat Schwanger, ihr Mann hat keine Lust zu reisen.

Auch gleich erklärt Sie sich bereit uns herum zuführen und Erklärungen zu geben.

An der Stelle lässt sich nur auf Bilder zu verweisen.

Ein wenig später trennten wir uns und Markus und schauten uns noch um was die nahe Umgebung hergibt.

Der Hunger holte uns langsam dabei ein und die Empfehlung für ein Ramen Restaurant hatten wir ja schon. Dies war dann auch gleich unser erstes Ziel.
Mittlerweile 27 Stunden wach hatte ich zwar Hunger, wollte aber nur eine Kleinigkeit bestellen. Blöderweise habe ich mich verdrückt oder was weis ich, irgendwie hatte ich dann 2 Schüsseln auf meinem Tablett – vom Aufessen war also keine rede mehr.

Nachdem Essen wollte ich nur noch eine Dusche und endlich ein Bett.

Gute Nacht!