Alex in Tokyo – 2

Der Tag fing semi-gut an. Ein Mitbewohner meinte den Regenwald abholzen zu müssen. Dadurch hatte ich einigen Wachphasen, das Ganze mit Jetlag gepaart, war ich zwar ausgeschlafen aber nicht fit.

Somit ging ich um 7:30 Uhr in die Küche für eine Kaffee. Lustigerweise treffe ich hier auf Patricia. Sie überfällt mich gleich damit zum Sumo Museum zu fahren und dort Frühstück zu holen. Klingt ja gut dachte ich:
„Du musst in 10 min. bereit sein.“
„Vergiss es!“ 🙂

Das quirlige Etwas verschwand also 5 min. später und ich genieße meinen Kaffee.

Ich fange an mich mit einem weiteren Mitbewohner zu unterhalten (wenn ich ihn nach seinem Namen gefragt hätte würde er hier jetzt stehen). Er wartet gerade drauf das die Rezeption aufmacht, weil er klären muss um er noch nach 21:00 Uhr an den Gepäckbereich kommt. Dabei erzählt er mir seinen Plan. Er will sich ein Fahrrad holen und damit zu erst nach Ueno fahren und dann weiter nach Akihabara.

Mein Kaffee ist leer und ich beschließen zu gucken ob Markus wach ist.

Sagen wir er war so zu 85% wach. Ich also wieder runter noch einen Kaffee, Markus kam kurz danach hinterher.
Nun sind 2 weitere Personen da – 2 Deutsche. Mit diesen betreiben wir nur ein wenig Smaltalk.

Wir entscheiden uns dafür, dass wir etwas zum Frühstück benötigen. Da wir aber nicht gleich noch einmal herkommen wollen geht es also direkt auf Tour – Frühstück muss es unterwegs geben.

Durch Patricias gestrige Empfehlungen war auch unser Plan Ueno zu besuchen. Den Skytree hatten wir, durch unsere Aussicht auf hin, ebenfalls als Ziel. Da wir beide nicht wissen wie es mit den Tickets dafür läuft und ob man eine Zeit reservieren muss, gehen wir also zu erst zu ihm.

Als wir bei ihm sind ist es immer noch nicht ersichtlich wie es denn hier nun läuft. Essen steht für uns beide aber erst mal im Vordergrund. Den erst besten Laden überfallen wir um uns mit Essen auszurüsten. Nun mit Sandwichs bewaffnet wird es mal die Aussicht genossen und gefrühstückt.

Ab geht es nun in die Schlange beim Skytree. Da wir so lange warten müssen eh wir am Schalter sind, fällt die Entscheidung doch gleich hoch zugehen. Die Dame am Schalter verabschiedet uns mit einem „Schönen Tag noch“ – Oh sie kann Deutsch, ein wenig.

Hier geht es zu den Fotos vom Skytree: HIER KLICKEN

Nun wieder unten wollen wir rüber nach Ueno laufen. Das kostet uns eine Stunde – Taiyaki wird unterwegs noch gekauft und gegessen. Meines mit Schokolade, Markus seines mit Rote-Bohnen-Paste.

Frisch im Park von Ueno angekommen, entdecken wir ein Baseballtraining einer Oberschule. Da es nun anfängt zu Regnen retten wir uns in das Starbucks im Park – es akzeptiert nicht meine deutsche Starbuckskarte. Beim Kaffee bzw. Donut fällt uns auf das es mittlerweile zu spät für die Museen ist. Enttäuscht machen wir und auf den Rückweg, dabei halten wir nochmal bei den Baseballer an und schauen zu.
Bei der U-Bahn-Station Ueno steht uns jetzt die Hürde bevor die richtige Bahn und finden und auch noch vorher das richtige Ticket zu lösen. Diese gelingt uns scheinbar super, sodass wir uns kurz danach in Asakusa wieder finden.

Im Hostel unterhalten wir uns nun mit dem Mitbewohner von heute morgen (wir wissen nun das er aus Ungar ist) und einem weiteren (er ist aus Australien), während der Fernseher läuft und wir uns über die japanischen Shows amüsieren, bei denen wir nichts verstehen.

Da wir die japanischer Version des Kochduells erwischt haben wird uns klar das wir auch Hunger haben.

Das Ziel war Fleisch und Bier. Aufgrund des Regens wird ein Lokal in der nähe gewählt.

Nachdem wir etwas gegessen hatten gab für uns heute nicht mehr zu tun. Also husch husch ab ins Bett.